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Mit dem Schwert oder festem Glauben - Martin Luther und die Hexen

Große Sonderausstellung im Mittelalterlichen Kriminalmuseum (ab 1. Mai 2016)

Vielenorts nimmt sich die Reformationsdekade des großen Reformators Martin Luther an und beleuchtet viele Facetten seines Wirkens. Als eines der prominentesten Kinder seiner Zeit äußerte sich Luther zu vielen Themen, auch zur grassierenden Hexenangst. Sollte man dem vermeintlichen Hexenwerk keine Beachtung schenken oder ihm mit aller Schärfe der Justiz entgegentreten?
Seit Mai 2016 und noch bis Ende 2018 widmet sich das Kriminalmuseum mit einer großen Sonderausstellung der Geschichte des Hexenglaubens und Hexereidelikts - von den Anfängen bis zum Ende der großen Hexenverfolgungen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Person Martin Luther und seinen Stellungnahmen für und wider den Hexenglauben. Überdies beleuchtet die Ausstellung auch Reformation und Hexenverfolgung in Franken und Rothenburg o.d.T.
Anhand von mehr als 120 wertvollen Exponaten, modernster Museumstechnik und ausführlichen Erläuterungen in deutscher und englischer Sprache erhält der Gast eine greifbare Vorstellung von Martin Luther, dessen Epoche und den Ängsten und Hoffnungen der Menschen des 14. bis 17. Jahrhunderts.
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Ausstellungen in Vorbereitung:

"Kunst und Strafrecht" (2019)

„Kunst und Strafrecht“
Sonderausstellung im Kriminalmuseum vom 17.05.2019 bis 16.06.2019
Immer wieder gelangen Kunstwerke in den Fokus der Aufmerksamkeit, wenn sie mit provozierenden Inhalten kontroverse Diskussionen entfachen. Die Fragen, ob Kunst „alles“ darf oder nicht, wo die Grenzen des Erlaubten sind, und wie weit ein Künstler sich im Namen der Kunstfreiheit entfalten kann, wenn er beleidigt, schockiert oder Tiere tötet, können nur schwer beantwortet werden: Kann sich ein nackter Stadionflitzer auf die Kunstfreiheit berufen? Stellt das Beschmieren der Kopenhagener Meerjungfrau mit abwaschbarer Farbe eine Sachbeschädigung dar? Oder handelt es sich bei dem in Wort und Bild wiedergegebenen Ende von Max und Moritz in einer Getreidemühle um eine verbotene Gewaltdarstellung? Spannende Fragen, mit denen sich seit einigen Jahren Prof. Dr. Dr. Uwe Scheffler mit seinem Lehrstuhl im Rahmen des Forschungsprojektes „Kunst und Strafrecht“ beschäftigt. Der Lehrstuhl hat zu der Thematik eine Ausstellung erarbeitet. Auf 11 Tafeln werden 20 bebilderte Fälle kommentiert, die zum Nachdenken anregen und Kunst in der Rolle als „Täterin“ (z.B. bei einer beleidigenden Karikatur oder einer tierquälerischen Performance), als auch in der Rolle als „Opfer“ (z.B. bei der Beschädigung, Fälschung oder Wegnahme von Kunstwerken) darstellen. Bisher wurde die Ausstellung „Kunst und Strafrecht“ an zahlreichen Universitäten in Deutschland, Österreich und der Türkei sowie – in einer polnischen Fassung – an diversen polnischen Hochschulen gezeigt. Im Frühsommer wird die Ausstellung nun im Mittelalterlichen Kriminalmuseum zu sehen sein. Die Ausstellung ist vom 17.05.2019 bis 16.06.2019 während der regulären Öffnungszeiten in der Johanniterscheune zu besichtigen.

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