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"Rom in Rothenburg"

in der Johanniterscheune des Kriminalmuseums

Italienische Impressionen - Zeitgenössische Künstler aus Rom zu Gast in Rothenburg

An lauen Sommerabenden entwickelt Rothenburg manchmal beinahe mediterranes Flair: Beim Flanieren durch die von Menschen aus aller Welt belebten Altstadt, bei einem guten Schluck Wein unter freiem Himmel oder beim Spazieren entlang unserer eigenen, sonnigen „Riviera“ fühlt man sich bisweilen wie in ein südliches Urlaubsland versetzt. Doch diesen Sommer wird’s wahrhaft italienisch!

Vom 17. August bis 02. November kann man in der Johanniterscheune des Kriminalmuseums einen Streifzug durch einen Ausschnitt der zeitgenössischen italienischen Kunstlandschaft machen. 14 Künstler aus Rom und eine deutsche Künstlerin, die mehrere Jahre in der „ewigen Stadt“ gelebt und gearbeitet hat, geben einen Einblick in ihr Schaffen. Dabei spannt sich der Bogen von verschiedenen grafischen Techniken, die einen Schwerpunkt der Ausstellung bilden, über Malerei und Fotografie bis hin zu originellen Wachsarbeiten. Formal reichen die Arbeiten von geometrisch abstrakten Formen bis hin zu figürlichen Darstellungen in geradezu altmeisterlicher Manier. Bei den Künstlern handelt es sich um junge aufstrebende Talente, aber auch um bereits anerkannte Größen mit internationalen Erfolgen.

Ausstellungsdauer: 17.08. bis 02.11.2014


"Die Mühlen im Märchen..."

in der Johanniterscheune des Kriminalmuseums

Die Ausstellung „Die Mühle im Märchen“… führt anhand von drei wertvollen Mühlenmodellen in die historische Müllerei ein, greift exemplarisch Märchen und Romangestalten um Mühle und Müller heraus und spannt den Bogen schließlich zur Mühle im Recht!

Für junge Besucher gibt es ein kleines Mäusesuchspiel.

Ausstellungsdauer: noch bis 10.08.2014


Reiner Grunwald - "SCHWERPUNKTE"

in der Johanniterscheune des Kriminalmuseums

Ausstellungsdauer: 01.12.2013 – 06.01.2014


ADOLF KRAUSE - "ANSICHTSSACHEN"

in der Johanniterscheune des Kriminalmuseums

Ausstellungsdauer: 01.09. – 31.10.2013


"EIICHI TAKEYAMA - Seelensbilder + Landschaftsbilder"

vom 16. Juni bis 11. August 2013

in der Johanniterscheune des Kriminalmuseums
Burggasse 3-5, Rothenburg ob der Tauber


"Ton ab, Kamera läuft und Action - Rothenburg als Filmstadt und Drehort"

Eine Sonderausstellung im Mittelalterlichen Kriminalmuseum befasst sich mit der mittelfränkischen Kleinstadt als Drehort und Filmkulisse – In fast 100 Jahren entstehen hier rund zwei Dutzend Kinoproduktionen

vom 14. April bis 26. Mai 2013
in der Johanniterscheune des Kriminalmuseums
Burggasse 3-5, Rothenburg ob der Tauber

Rothenburg ob der Tauber „Ton ab, Kamera läuft und Action – Rothenburg als Filmstadt und Drehort“ ist eine Sonderausstellung ab dem 14. April in der Stadt ob der Tauber betitelt. Denn im Laufe von rund 100 Jahren drehten hier gut zwei Dutzend Mal Kinofilmteams aus aller Welt. Mit der Stummfilm-Posse „Robert und Bertram. Die lustigen Vagabunden“ entstand schon im Jahr 1915 der erste Spielfilm. Immer wieder dienten über die folgenden Jahrzehnte romantische Höfe und dunkle Verliese, versteckte Winkel und beschauliche Gassen als Kulisse für Produktionen aller Genres. Zuletzt war die mittelfränkische Stadt in dem Historienfilm „Die Unbedingten“ aus dem Jahr 2009 zu entdecken – einer deutschen Produktion über die Jenaer Burschenschaft und die Ermordung des Dichters August von Kotzebue im Jahr 1819.

Dr. Karl-Heinz Schneider, dem Leiter des Rothenburger Kriminalmuseums, ist eine kleine Sensation gelungen: Über Jahrzehnte konnte er zu nahezu sämtlichen Rothenburg-Produktionen Kinoplakate auftreiben. Er sei ganz einfach zu den richtigen Zeiten an den richtigen Orten gewesen, sagt der Film- und Geschichtsfan bescheiden, ergänzt: „Ausdauer ist beim Sammeln das Wichtigste.“ Mal glückten ihm Aufkäufe aus Privathand, mal steigerte er im Auktionshaus – und griff dafür immer wieder tief in die eigene Tasche. Auch Programmhefte, Aushangfotos und frühe Wochenschauen aus den Nachkriegsjahren konnte er erwerben. Nun hat er auf Basis seiner Privatsammlung besagte Sonderausstellung konzipiert, die sich historisch-kritisch mit dem Drehort Rothenburg auseinandersetzt. Die in den Druckerzeugnissen veranschaulichten Filme zeigen vielfach das Rothenburg-Bild ihrer Zeit jenseits ihrer jeweiligen künstlerischen Aussage. Daneben werden Ausschnitte aus den frühen Wochenschauen gezeigt, hier konnte er etwa Filmpassagen zur Einnahme Rothenburgs durch die Amerikaner und Aufnahmen zur zerbombten Tauberstadt ausfindig machen.


Ausstellung von Udo Winkler

01.12.2012 bis 06.01.2013

In der Johanniterscheune des Kriminalmuseums, Burggasse 3


Sonderausstellung "Hexen"

in der Johanniterscheune des Kriminalmuseums

Ausstellungsdauer: 27.10. – 04.11.2012

»Morgens früh um sechs kommt die kleine Hex« - Ein von der rechtlichen Sichtweise abweichendes Bild zeigt sich innerhalb der Volkserzählungen des 19. Jahrhunderts in der Gestalt der »Märchenhexe«. Sie erscheint als übernatürliches Wesen, dem seine Zauberkraft ganz natürlich gegeben ist. Sie ist speziell im deutschen Volksmärchen ausschließlich und abgrundtief böse.

Zumeist auch alt und als Spiegelbild ihres Inneren hässlich (daher selten als Hexentochter jung und schön) ist die Märchenhexe ein Typus, dem als Gegenspieler des stets positiv gedachten Helden am Ende die körperliche Eliminierung droht. Im 20. Jahrhundert wandelte sich dieses Hexenbild in der Kinder- und Jugendliteratur. Sie ist nun ein harmloses, eigenwilliges, aber liebenswertes Wesen, das zu allerlei Schabernack neigt und mit dem sich das Kind spielerisch identifizieren kann.

Das Kriminalmuseum zeigt aus seinem Fundus zahlreiche Buchillustrationen, Zeichnungen, Grafiken und Skulpturen von Hexen, welche diese Entwicklung des Hexenbildes verdeutlichen sollen.


1945 - Zusammenbruch und Befreiung

Eine Ausstellung im Mittelalterlichen Kriminalmuseum Rothenburg

67 Jahre sind seit den Verheerungen des Zweiten Weltkriegs und dem Ende des Dritten Reichs vergangen und allmählich stirbt die Generation aus, für die die Kriegsereignisse und die letzten Tage des Krieges Teile ihrer eigenen Biographie waren. Umso wichtiger ist es, uns alle Quellen zu erschließen, die uns Auskunft über die damaligen Ereignisse geben können. Mehrere schriftliche Zeugnisse lagen bereits vor.

Der Stiftung Mittelalterliches Kriminalmuseum in Rothenburg ist es gelungen, erstmals rund 30 Fotos amerikanischer Kriegsberichterstatter zu erhalten, welche die damaligen Ereignisse zwischen dem 07. April (Einnahme von Bad Mergentheim), und dem 19. April 1945 (Einnahme von Ansbach) dokumentieren. Ganz im Mittelpunkt stehen jedoch die Bilddokumente der Ereignisse vom 17. April 1945 (Einnahme Rothenburgs).

Sie werden ergänzt durch weitere Fotos amerikanischerer Kriegsberichterstatter vom 19. April 1945. Die Fotos wurden von Privatsammlern aus Deutschland und Amerika sowie aus dem National Archiv in Washington (DC) zur Verfügung gestellt. Die von den Berichterstattern überlieferten begleitenden Texte ergänzen das einmalige Bildmaterial und geben einen interessanten Einblick in die Sichtweise der amerikanischen Soldaten in schwerer Zeit…

Mit dieser Ausstellung schließt das Kriminalmuseum seine Reihe um die Vorgänge des Jahres 1945 ab.

Ausstellungsdauer: 15.04. – 13.05.2012

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